Lauftreff Rostfrei

Laufen hält fit!
Der ROSTFREI-Lauftreff lädt Sie zum Mitmachen ein, immer dienstags ab 9 Uhr.

Treffpunkt: am Ende des Esslinger Wegs, Richtung Gschläghütte, mit dem geprüften Lauftreffleiter Adolf Gesierich. Info unter (07153) 4 19 50.

15 Jahre Rostfrei

15 Jahre ROSTFREI

Gut besucht war der vorweihnachtliche Nachmittag am

9. Dezember 2014 im Evangelischen Gemeindehaus. Dort sorgten das Kerzenlicht und die hübsch dekorierten Tische für eine angenehme Atmosphäre. Mit Akkordeonmusik, Textvorträgen und Liedern war es eine schöne Einstimmung auf den Advent und das kommende Weihnachtsfest. Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz.

Der Nachmittag begann wie vor 15 Jahren - am 18. Januar 2000 - mit einem Sektempfang. Anlaß hierfür war auch, dass das ROSTFREI-Team inzwischen doch etwas Rost angesetzt hat und in den “Ehrenamts-Ruhestand“ geht. So gab es an diesem Nachmittag einen leichten Anflug von Wehmut.

Das Team bedankt sich auf diesem Wege nochmals recht herzlich für die freundlichen Worte, nette Gesten und Geschenke die aus dem Teilnehmerkreis kamen. Wir haben uns sehr darüber gefreut.

Wir wünschen allen unseren treuen Besuchern ein frohes Weihnachtsfest und ein friedliches und gesundes Jahr 2015.

Giuliana und Antonio Chirizzi, Edith und Gerhard Herrmann.

P.S. Unser Lauftreff unter Leitung von Adolf Gesierich findet weiterhin statt.

Erinnerungen an die 60-ger Jahre

Erinnerungen an die 60er Jahre
war unser Thema am 17. Juni 2014. Ein Blick zurück auf das eigene Leben und auf gemeinsam erlebte Jahre ist keine Nostalgie im Sinne von „früher war alles besser“. Diese Erfahrung machte die ökumenische Seniorengruppe ROSTFREI bei ihrem Juni-Monatstreffen erneut. Eingeladen war der Referent Franz Schneider aus Esslingen. Er präsentierte das Jahrzehnt der 60er im modernen Power-Point-Look auf Leinwand und mit Vertonung. Seine 50 Folien sprachen alle fünf Sinne an: die Bilder weckten über das Sehen und die alten Schlager über das Hören die Erinnerungen an dieses Jahrzehnt. Jeder der 20 Besucher hat diese Jahre natürlich anders erlebt, je nach seiner persönlichen Situation. Gleichwohl schufen die Sinneseindrücke ein Gefühl der Gemeinsamkeit, denn es wurde deutlich - wir alle sind Zeitgenossen. Und diese Zeit war eine turbulente Zeit, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und nicht zuletzt gesellschaftlich. Die Gegensätze zwischen Pflicht, langsam aufbrechendem Gehorsam und persönlicher Freiheit wurden in diesem Rückblick deutlich, als nach Rene Carols „Kein Land kann schöner sein“ der Song der Rolling Stones aus dem Jahre 1965 „I can´t get no satisfaction“ zu Gehör kam. Der gesellschaftliche Aufbruch forderte aber auch seine Opfer. Es gab Menschen, welche mit ihrem Erfolg nicht zurecht kamen wie z.B. Filmstar Marilyn Monroe oder die Sängerin Janis Joplin. Am Ende der gut einstündigen und kurzweiligen Präsentation war sich die Gruppe mit dem Referenten einig: „unsere“ Jahre waren sehr lebendig, vielseitig und dynamisch. Die dabei gesammelten Erfahrungen lassen sich zwar nicht weitergeben, wohl aber austauschen, auch mit den folgenden Generationen. Erfahrungen geben auch Kraft, unser Leben im Alter gemeinsam zu gestalten.

Mit dem Dank an den Referenten endete diese interessante Veranstaltung.

Das Städtische Lapidarium Stuttgart

Unsere Gruppe besuchte am 9. September 2014 das Lapidarium in Stuttgart zu einer Führung. Hinter hohen Mauern in einer Parkanlage befindet sich eine besondere Ruheoase inmitten der Großstadt. Zu entdecken gibt es darin viel. Zahlreiche Überreste des „alten“ Stuttgart haben in der Anlage eine Heimat gefunden. Bestandteile von zerstörten Häusern und Kirchen, Schlußsteine von Portalen, Grabplatten, Trümmer des Alten und Neuen Lusthauses und Mosaike einstmals bekannter Stuttgarter Bauten, dabei auch kunstgeschichtlich bedeutsame Stücke aus Spätgotik, Renaissance und Klassizismus.

Am Eingang erwartete uns ein ungleiches Paar. Ein gelockter Jüngling mit einer Laute hat seinen linken Fuß auf den Panzer einer Schildkröte gestellt und blickt den Besuchern entgegen. Unter dem Sandstein-Portal des früheren Gasthofs „König von England“ (1789) beispielsweise schritt einst schon Johann Wolfgang von Goethe hindurch, als er Stuttgart besuchte und dort abstieg. Mit zu den schönsten Stücken in der Anlage gehört der Apoll von Belvedere (das Original befindet sich im Vatikanischen Museum in Rom) und der Marmorbrunnen mit dem Relief einer Wasserschöpferin.

Der Park neben der ehemaligen Villa Ostertag-Siegle wurde anfangs des 20. Jahrhunderts im Stil eines italienischen Renaissance-Gartens angelegt. Im Wandelgang befindet sich noch heute die römische Antikensammlung des Stuttgarter Fabrikanten. Die Stadt Stuttgart erwarb 1935 das Gelände von den Erben und eröffnete 1950 in dem historischen Garten das Städtische Lapidarium. In der Zwischenzeit kamen Relikte früherer Sammlungen hinzu wodurch sich der Bestand auf über 300 Exponate erweitert hat. Ab dem Jahre 2002 wurde die Anlage von Gartenarchitekten in drei Bauabschnitten renoviert und die ursprünglich geometrische Form wieder hergestellt.

Nach der aufschlußreichen und interessanten Führung kehrte die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken zurück auf den Schurwald.

Fotos: Gerhard Herrmann. 1. Gruppe im Wandelgang, 2. Bei der Führung.